
Nach angenehmer Fahrt kamen wir frisch und fit in Latrun an. Bruder Stephan nahm sich Zeit für uns. Bei köstlichem (selbstgepflücktem und selbstgepresstem) Zitronensaft erfuhren wir mehr über die Jesus Bruderschaft, die Kommunität in Latrun. Zur Zeit leben vier Brüder und ein Ehepaar in Latrun. Sie werden unterstützt von Mitarbeitern aus dem Land.
Latrun ist eine Oase, mit wunderschönen, liebevoll gepflegten Gartenanlagen. Mitten drin steht die Kapelle, in der wir eine Mittagsandacht mitfeiern konnten.
Danach gab es ein leckeres Picknick unter schattenspendenden Bäumen.

Und dann hiess es allzu schnell Abschied nehmen ... Tel Aviv war unser nächstes Ziel. Gemeinsam steuerten wir gleich den Strand an, ergatterten einige (überlebensnotwendige) Sonnenschirme und dann ging nichts wie los ... ins kühle (oder doch nicht so kühle) Nass. Die Erfrischung tat gut und dazwischen kühlten wir uns auch innerlich mit etwas Eis ab.
Warum das Mittelmeer bei Tel Aviv eine doch eher ungewöhnliche Farbe hatte, erklärte uns Steffi mit einer einfachen Denkaufgabe: Welche Farbe ergibt sich, wenn man BLAU und GELB mischt? Genau, grün, grün wie das Wasser in Tel Aviv. Ein Spaziergang führte uns in die Altstadt Yafo. Vorbei an einem der Denkmäler, die an ein Attentat aus dem Jahr 2001 erinnert. Bei diesem wurden 21 junge Leute in den Tod gerissen. Wieder einmal einer der vielen Gegensätze hier. Auf der einen Seite das bunte Treiben am Strand, auf der andern die Mahnmäler der Gewalt.

In Yafo hörten wir noch die spannende Geschichten von Andromeda und Perseus, von Jona und Aladin und dann brausten wir wieder Richtung Jerusalem. Es wurde spät heute nacht. Einige hielt es nicht davon ab, mitten in der Nacht unser liebes Heinzelmännchen Philipp zum Jaffa Tor zu begleiten. Seine Volontärszeit ist vorbei ...
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