Freitag, 18. Januar 2008

Israel 2008 - jetzt anmelden!

Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Sommerfreizeit des Christus-Treff geben. Das Datum: 17.-29. August 2008. Eingeladen sind zunächst einmal junge Erwachsene aus dem Christus-Treff Marburg, aber ab dem 1. April öffnen wir die Freizeit dann auch für andere Teilnehmer. Einen Flyer mit allen notwendigen Infos gibt es hier zum Download.

Jetzt Online anmelden unter www.jerusalem.christus-treff.org

Sonntag, 26. August 2007

Picknick in Latrun ... Wellenreiten in Tel Aviv

Nach angenehmer Fahrt kamen wir frisch und fit in Latrun an. Bruder Stephan nahm sich Zeit für uns. Bei köstlichem (selbstgepflücktem und selbstgepresstem) Zitronensaft erfuhren wir mehr über die Jesus Bruderschaft, die Kommunität in Latrun. Zur Zeit leben vier Brüder und ein Ehepaar in Latrun. Sie werden unterstützt von Mitarbeitern aus dem Land.
Latrun ist eine Oase, mit wunderschönen, liebevoll gepflegten Gartenanlagen. Mitten drin steht die Kapelle, in der wir eine Mittagsandacht mitfeiern konnten.
Danach gab es ein leckeres Picknick unter schattenspendenden Bäumen.

Und dann hiess es allzu schnell Abschied nehmen ... Tel Aviv war unser nächstes Ziel. Gemeinsam steuerten wir gleich den Strand an, ergatterten einige (überlebensnotwendige) Sonnenschirme und dann ging nichts wie los ... ins kühle (oder doch nicht so kühle) Nass. Die Erfrischung tat gut und dazwischen kühlten wir uns auch innerlich mit etwas Eis ab.

Warum das Mittelmeer bei Tel Aviv eine doch eher ungewöhnliche Farbe hatte, erklärte uns Steffi mit einer einfachen Denkaufgabe: Welche Farbe ergibt sich, wenn man BLAU und GELB mischt? Genau, grün, grün wie das Wasser in Tel Aviv. Ein Spaziergang führte uns in die Altstadt Yafo. Vorbei an einem der Denkmäler, die an ein Attentat aus dem Jahr 2001 erinnert. Bei diesem wurden 21 junge Leute in den Tod gerissen. Wieder einmal einer der vielen Gegensätze hier. Auf der einen Seite das bunte Treiben am Strand, auf der andern die Mahnmäler der Gewalt.

In Yafo hörten wir noch die spannende Geschichten von Andromeda und Perseus, von Jona und Aladin und dann brausten wir wieder Richtung Jerusalem. Es wurde spät heute nacht. Einige hielt es nicht davon ab, mitten in der Nacht unser liebes Heinzelmännchen Philipp zum Jaffa Tor zu begleiten. Seine Volontärszeit ist vorbei ...

Samstag, 25. August 2007

Das interreligiöse Sandwich oder das christliche Jerusalem ...

Nach einer Andacht, die uns auf das Tagesthema vorbereitete und einem gemütlichen Frühstück, wagten wir uns in die pralle Sonne des Zionsberges. Bei sengender Hitze lauschten wir Guidos Ausführungen, die wie immer spannend waren. Trotzdem sehnten wir uns schon um 10 Uhr morgens - bedingt durch die etwas erhöhten Temperaturen - nach einer erfrischenden Dusche.
Etwas Abkühlung erfuhren wir am und im interreligiösen Sandwich (Zitat Guido). In einem Gebäude finden sich im Untergeschoss eine Synagoge, im 1. Stock eine Moschee und auf dem Dach eine christliche Pfingst-Kapelle.

Wir wollen nicht weiter darüber reden, welche Kraft es kostete, die Treppenstufen zu erklimmen (diese Bemerkung kommt von einer etwas unsportlichen Discover Jerusalem Teilnehmerin ... die anderen sprangen da natürlich frisch wie Gazellen die Stufen hoch).
Danach ging es in die Dormitio, die Marien-Kirche der Benediktiner. Toll war, dass einige von uns am Mittagsgebet der Benediktiner teilnehmen konnten. Die andern zog es in den Suk.
Wiederum einige (die gleichen wie vorher) erklommen dann wiederum viele Stufen, um von der Dachterasse eines jüdischen Kaffeehauses einen unvergleichlichen Blick auf den Ölberg und den Tempelberg zu geniessen. Natürlich gönnten wir uns dabei auch einige Kleinigkeiten, wie Falafel, Falafel und Falafel ... (der Speiseplan hier ist sehr ausgewogen :)

Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg ins armenische Viertel. Touristen haben in diesem Viertel nur am Freitag Zutritt, um am Gottesdienst teilnehmen zu können. Der liturgische Gesang, die Gestaltung des Kirchenraums waren uns eher fremd. Der CT Vortrag von Petra Heldt erweist sich gerade im Rückblick als sehr wertvoll. Sie hat uns damit einen Blick in die orthodoxe Welt ermöglicht und viel Verständnis bewirkt.
In der syrisch-orthodoxen Markuskirche hatten wir eine überraschende Begegnung. Justina, die in dieser Kirche für die Touristen zuständig ist, berichtete von ihren Erlebnissen mit Gott. Zum Schluss sang sie in Aramäisch das Vater Unser und einen Psalm. Bewegend!

Zurück bei Amigo Emil freuten wir uns auf den ausgezeichnet zubereiteten Fisch und ein Gläschen Wein.
Danach ging es noch zu unseren neuen Freunden, in die Pizzeria Ramanda. Die Besitzer sind ein sehr sympathisches Ehepaar mit vier Kindern (darunter entzückende Zwillingsmädchen :) Und was besonders zu erwähnen ist, das Eis schmeckt ausgezeichnet (die Pizzen auch!!). Für alle nachfolgenden Discoverer ... nichts wie hin!

Donnerstag, 23. August 2007

Der jüdische Tag

Dieser Tag stand unter der Thematik "Das jüdische Jerusalem". Der Tag begann für uns an der Klagemauer, an der durch die zahlreichen Bar Mizwa Feiern eine fröhliche und ausgelassene Stimmung herrschte. Die Familien begleiteten ihre 12jährigen Söhne bei der ersten offiziellen Tora-Lesung. Bar Mizwa bedeutet religiöse Mündigkeit für die Jungen und ist ein bedeutender Anlass in ihrem Leben. Es war bewegend zu sehen, wie die Männer ausgelassen miteinander tanzten und jubelten, die Jungs auf ihren Schultern trugen, Süssigkeiten auf die Feiernden prasselten und die Frauen sich auf Zehenspitzen oder Stühle stellten, um einen Blick in den Männerbereich vor der Klagemauer zu erhaschen.

Danach brausten wir in drei Gruppen (sprich drei Taxis) nach Yad Vashem, der Holocaust Gedenkstätte. Solche Taxi-Fahrten sind immer eine Herausforderung, da jedes Mal ein erschwinglicher Fahrpreis ausgehandelt werden muss.
Karin Dengler begleitete uns in Yad Vashem als ausgezeichnete und äußerst kompetente Fachfrau. Die zwei Stunden vergingen wie im Flug und trotz der tiefgreifenden, sehr guten Einführung blieben viele Fragen offen.
Die Weiterfahrt per Taxi brachte noch einiges an Aufregung mit sich. Eine Auseinandersetzung zwischen Taxi-Fahren führte uns hautnah den Konflikt und die dünnhäutige Atmosphäre im Land vor Augen.

Der Tag war von Guido sehr gut durchdacht und strukturiert, denn die nachfolgende Begegnung mit Ester Golan gab dem Holocaust ein sehr persönliches Gesicht. Im Wohnzimmer der 84jährigen Ester verbrachten wir den Nachmittag und liessen uns mit hineinnehmen in ein Leben, das von unglaublichen Gegensätzen geprägt ist. Durch einen Kindertransport nach England entkam sie dem Grauen des Holocaust, nicht wissend, dass sie dadurch ihre Eltern nicht mehr wiedersehen würde. Beide kamen in Konzentrationslagern um. Ihr Scharfsinn, ihre Offenheit, ihr Wissen, ihre Ehrlichkeit, ihr reges Interesse machten diesen Nachmittag zu einer tiefen Begegnung mit einer bemerkenswerten Frau. Und drum gleich noch ein paar Zitate Esters:

"Auschwitz ist kein jüdisches Problem.
Es ist das menschliche Problem.
Die Menschheit ist dort abgerutscht."

Auf die Frage nach Schuld und Verantwortung sagte Ester, dass die Schuld für die damaligen Taten nicht der heutigen Generation angelastet werden können. Jeder muss für seine eigenen Taten einstehen:

"Sich schämen heißt, nicht die Verantwortung zu übernehmen."

"Warum soll ich dir (Frage an uns) etwas verzeihen, was du nicht getan hast?"

Ein Spaziergang durch Jerusalem und ein leckerer, griechischer Salat bei Amigo Emil leiteten über zum Christus Treff Abend im Johanniter-Hospiz. Guido nahm uns mit hinein in das Thema: "Juden und Christen". Der Raum platzte fast aus den Nähten und man merkte, dass diese Thematik bei einigen ein innerliches Brodeln verursachte.

Danach fielen wir hundemüde (was haben eigentlich Hunde mit Müdigkeit zu tun?) ins Bett.

Mittwoch, 22. August 2007

Der Tag, an dem wir uns erholen sollten ...

Mit Ausschlafen war heute schon mal nichts ... die Ersten sprangen schon freudig (zum Leidwesen ihrer Zimmermitbewohner) vor 6 Uhr aus den Betten, um die Klagemauer im morgendlichen Glanz zu bewundern. Obwohl der Tag eigentlich ohne Programm war, wurde beim Frühstück schon eifrig geplant. Die einen zog es nach Emek Refaim (Germany Colony) und das Shoppingcenter Malha, andere wollten ins Schwimmbad, ein Grüppchen wollte sich der Kunst widmen und die Chagall Fenster (Hadassah Krankenhaus) unter die Lupe nehmen.

Als Bonus war da noch das romantische Künstleridyll En Kerem mit auf dem Programm. So um 10 Uhr waren wohl alle schon "on tour". Wir, die wir in Hadassah und En Kerem waren, können nur sagen, dass die Church of the Visitation an einem sehr steilen Hügel liegt (aber wir haben es geschafft und mit uns Hunderte andere!). Erstaunlich, wer an so einsamen Plätzen alles unterwegs ist. Zurück in Jerusalem sammelten wir uns um die Tische Amigo Emils und erzählten uns bei ausgezeichneter Lasagne gegenseitig unsere "erholsamen" Abenteuer. Die Fußballbegeisterten verzogen sich danach noch in das Nachtleben der Altstadt - einen Pizzashop - um England:Deutschland zu geniessen. Und damit für heute ... ein herzliches Shalom aus der Altstadt Jerusalems.

Dienstag, 21. August 2007

Begegnungen in Bethlehem

Heute ging unsere Tour nach Bethlehem, wo wir nicht nur der Weihnachtsgeschichte im Hochsommer nachgespürt haben, sondern auch viele Leute trafen: Burghard Schunkert von der Rehabilitationseinrichtung "Life Gate" berichtete uns über die Situation behinderter Menschen in der palästinensischen Gesellschaft und über Hilfsangebote. Johnny und Marlene Shahwan vom Kinder- und Jugenzentrum "Beit al Liqa" berichteten uns von ihren Sommercamps, bei denen in diesem Sommer viele Kinder und Teenager biblische Geschichten gehört sowie Sportangebote und andere Freizeitaktivitäten wahrgenommen haben. Die Mittagspause verbrachten wir mit einer Schulklasse der evangelischen Schule "Talitha Kumi". Die Schüler hatten im Deutschunterricht Referate über das palästinensische Schulsystem vorbereitet und erzählten uns aus ihrem Leben und Erleben. Schön, Anja (aus Marburg) hier direkt vor Ort als Lehrerin zu erleben. Sie bereitete mit ihrern Schülern auch einen leckeren Mittagssnack vor. Wir bewunderten die Ausdauer von Guido, der uns in den Verkaufsläden von Life Gate und Beit al Liqa immer wieder ermutigte, unsere Einkäufe doch in einem gewissen Tempo durchzuziehen. Der Plastiktüten wurden immer mehr ... und wir quetschten uns mit ihnen in unsere Taxis (wir hatten eine prachtvolle Flotte von drei treuen, leuchtend gelben Taxis, die immer zum richtigen Zeitpunkt plötzlich wieder auftauchten ... wer das wohl organisierte? Guido, danke!!).
Wir nahmen viele, viele Eindrücke mit ...

Montag, 20. August 2007

Ab in die Wüste!

... hiess es heute: Gleich am Morgen gings für ein Picknick in die Wüste östlich von Jerusalem. Von dort aus weiter nach Qumran, auf den Spuren der Schriftfunde vom Toten Meer. Zur Mittagspause gabs Erfrischung pur in den Wasserfällen von En Gedi. Ein Besuch der Festung Massada und ein Bad im Toten Meer schlossen den Tag ab. Und immer noch sind alle Discoverer soooo müde vom vielen Reisen, dass es vorerst hier nicht mehr zu lesen gibt als ein kurzes Update - damit ihr wisst, dass wir noch leben.
Und weil wir wieder mehr Energie haben, jetzt noch ein kleiner Nachtrag von einigen Discoverern: Steffi und Guido haben uns genial durch den Tag begleitet. Als unsere "spiritual leaders" - die beiden tragen so offizielle Kärtchen um den Hals - sind sie echt erste Sahne. Der ganze Tagesablauf war toll zusammengestellt und nach jeder Anstrengung folgte auch eine willkommene Entspannung (zu erwähnen wären da z.B. das geniale Frühstück mit wunderbarem Blick in die Wüste ... unter den aufmerksamen Augen von Beduinenkindern ... dann der erfrischende Wasserfall in En Gedi, wo Steffi plötzlich begann, glitschiges, grünes Zeug um sich zu werfen!!). Am Toten Meer leisteten sich einige auch eine Schlammpackung, um endlich mal eine Haut wie "Babypo" (Zitat Steffi) zu bekommen. Am Ende dieses im wahrsten Sinne schweißtreibenden Tages genossen wir eine erfrischende Dusche, die uns noch knapp während dem Essen bei Amigo Emil wachhielt.
Und noch ein Zitat - gerade auch in Verbindung mit den Schriftrollenfunden in Qumran - zum Abschluß des heutigen Tages: "Während tausenden von Jahren hüteten wir dieses Buch - und wurden dadurch selbst behütet." (David Ben-Gurion)

Sonntag, 19. August 2007

Ein 'Entspannungstag'

Unser erster "Entspannungstag" begann gleich ganz unentspannt, aber dafür spannend mit einem Besuch in der Grabeskirche um 6 Uhr morgens. Dort begegneten wir katholischen, koptischen, griechischen und äthiopischen Christen beim Gebet. Anschliessend verteilten wir uns auf verschiedene Gottesdienste in Jerusalem, um den Sonntag gebührend zu begehen. Der Rest des Tages blieb zur freien Verfügung.
Der Besuch des jüdischen Marktes war eine schöne Erfahrung. Die Vielfalt an Obst, das leckere Gebäck ... wir konnte nicht widerstehen. Das Abendessen in Form von äußerst schmackhaften Pizzen (und Wein) genossen wir im JoHo. Rahel und Philipp (unsere zwei Heinzelmännchen) luden dann auf die abendlich romantische Wäscheterrasse zum traditionell arabischen Minztee ein. Keiner verfing sich in den heimtückischen Wäscheleinen und so konnten wir den unvergleichlichen Ausblick auf den Ölberg und Felsendom geniessen. Dass die Sicht von den Hunderten von Fernsehantennen etwas getrübt wurde, tat unserer Begeisterung keinen Abbruch. Um kein Detail zu vergessen ... Guido entzündete zeitgerecht (what a timing!) eine Laternen-Kerze, die mit ihrem milden Glanz die Abendstimmung verschönerte. Danach fielen wir entspannt in unsere Betten ...

Samstag, 18. August 2007

Auf den Spuren Jesu

Langsam gewöhnen wir uns an die morgendlichen Rufe der Muezzins, die frühmorgendliche Müllabfuhr, die Geschäftigkeit des Suk (Marktes) und die oft sehr musikalisch inspirierten Pilgergruppen um 6 Uhr morgens an der achten Station der Via Dolorosa (also genau vor unserer Haustür).

Heute sind wir den Spuren der Passionsgeschichte, der letzten Tage Jesu in Jerusalem, gefolgt. Unser Weg führte uns auf den Ölberg, von dort in den Garten Gethsemane und die Via Dolorosa entlang bis zu unserem Haus. Am Nachmittag waren wir dann zu Gast im "Gartengrab", das an Tod und Auferstehung Jesu erinnert.

Der Abend klang dann mit einem Bummel durch die Fussgängerzone in der Neustadt mit Strassenmusik und "Frozen Yoghurt" aus. Es war spannend zu beobachten, wie sich die Strassen der Stadt nach dem Ausklang des Shabbats plötzlich wieder mit Leben füllten.

Freitag, 17. August 2007

Auf den Spuren des Alten Testaments

Dieses Jahr sind wir wirklich so damit beschäftigt, Jerusalem zu entdecken, dass gar keine Zeit mehr bleibt, euch was mitzuteilen von dem, was wir hier so erleben. Aber ihr dürft uns glauben: Wir haben eine gute Zeit zusammen. Heute waren wir in den Gemäuern der alten Davidsstadt unterwegs, und einige von uns haben todesmutig den Hiskia-Tunnel durchquert. Anschliessend gings dann zur Begrüßung des Shabbat in einen Gottesdienst der Har-El Synagoge in Jerusalem.

Und jetzt sind die Unermüdlichen unter uns nochmal los, um sich zu später Stunde noch ins Nachtleben an der Klagemauer zu stürzen. Also: auch heute keine Chance für einen Tagebucheintrag von unseres Discoverern... Aber verliert nicht den Mut! Früher oder später werden hier vielleicht auch die ersten Teilnehmer-Einträge zu lesen sein ;-)

Donnerstag, 16. August 2007

Jerusalem im Überblick

Der erste Tag ist rum. Er führte uns über die Stadtmauern und durch drei Jahrtausende Geschichte. Offenbar waren am Ende des Tages alle so platt, dass niemand mehr was ins Tagebuch schreiben wollte. Naja, vielleicht dann morgen...

Montag, 23. Juli 2007

Discover Jerusalem 2007!

Bald ist es wieder so weit: In weniger als vier Wochen beginnt die diesjährige "Discover Jerusalem"-Studienreise. Elf Teilnehmer haben sich bisher angemeldet, um gemeinsam Jerusalem und seine Umgebung zu erkunden.

Auch dieses Jahr wird es (hoffentlich) wieder aktuelle Eindrücke der Teilnehmer hier zu lesen geben, ebenso wie Bilder von unserer Reise.

Wir laden euch ein, euch mit Kommentaren und Grüssen virtuell an dieser Reise zu beteiligen, die vom 15. bis 29. August dauert. Ich hoffe, wir sehen uns dann!

Mittwoch, 14. September 2005

Abschied von Jerusalem

Abschliedsparty im Hof des Johanniter-Hospizes: Im schönen Innenhof (auch fröhliche Runde genannt – weil hier die Abende mit einem Glas Wein ausklangen) wurden Tische festlich gedeckt und unser Guido-Guide servierte gegrilltes Hähnchen- und Putenfleisch. Echt lecker – genauso wie die Salate, die von den fleißigen Helferinnen/ern Britta, Jan-Daniel, Sanjee und auch Chefin Steffi zubereitet wurden.

Es war ein sehr gelungener Abend. Wir ließen die letzten 2 Wochen Revue passieren und wer mochte konnte seine Eindrücke weitergeben. Eine der Teilnehmerinnen hatte zudem noch Geburtstag – wou – echt Klasse! Wer feiert schon Geburtstag in Jerusalem und noch dazu mit so netten Gästen?

Am nächsten Morgen mussten wir schon um ½ 4 Uhr Ortszeit aufstehen, gähn!! Die Koffer waren bereits am Abend zuvor gepackt und um uns den Weg zum Bus zu erleichtern, hatte Guido einen Koffershuttle organisiert. Es war echt spannend zu sehen, wie die Koffer auf dem Anhänger verstaut wurden und wir begleiteten den Fahrer durch die engen Gassen der Suq’s zum Bus. Es ist alles ein wenig anders als in Germany, aber das Ergebnis zählt: Wir mussten uns nicht anstrengen und die Koffer wurden geschont

El Al Israel Airlines wartete bereits auf 17 glückliche, müde, kirchenkundige … Discoverer aus dem Johanniter-Hospitz in Jerusalem. Nachdem der Sicherheitscheck für den Rückflug erfolgreich verlaufen war, blieb noch Zeit für ein Gruppenfoto




17 (eigentlich 15, da 2 noch Jordanien erkundeten) Freizeitteilnehmer danken dem Team (Guido – Steffi – Britta – Jan-Daniel und Sanjee) für eine sehr schöne, interessante, anstrengende, abwechslungsreiche, lustige, besinnliche Zeit ….., in der Gemeinschaft erlebt und gelebt wurde, neue Kontakte entstanden, interessante Menschen kennen gelernt, Kirchen besichtigt, historische Stätten bewundert, Stadtmauern begangen, Synagogen und Klagemauer besucht, See Genezareth, Totes Meer, Mittelmeer – Tel Aviv, Wadi En Gedi – geschwommen, Qumran und Massada erkundet wurden. Wurde noch etwas vergessen? Ganz bestimmt, denn alles kann man nicht beschreiben.

Auf jeden Fall bedanken wir uns ganz, ganz herzlich für die wunderschöne Zeit.

Dienstag, 13. September 2005

Auf den Spuren Jesu in Galiläa

Ein besonderes Erlebnis war der Ausflug nach Galiläa. Besonders der Besuch in Nazareth-Village. Nach den Besichtigungen der letzten Tage war dies eine Reise in die damalige Realität. Wir sahen nicht eine „vermutliche historische Stätte, die mit einer mehr oder weniger „gigantischen Kirche“ geehrt wurde, sondern wir begaben uns auf eine Zeitreise zum Fühlen, Sehen und vor allem auch Schmecken.

An verschiedenen Stellen konnten wir eine Weinkelter, Ölpresse, Möbel-Design-Hersteller bewundern.




Am Ufer des Sees Genezareth. Danach ging unsere Reise weiter zum See Genezareth. Wir schauten uns die Überreste des Ortes Kapernaum an und besichtigten die Kirche der Brotvermehrung.


„Sorget nicht: Was werden wir essen...“ Kaffeepause auf dem Berg der Bergpredigt






Wir ließen es uns auch nicht nehmen, an einem so historischen Ort, baden zu gehen. Wie man sieht war fast die komplette Truppe im Wasser eingetaucht. Echt cool wir waren im gleichen Wasser wie Jesus vor 2000 Jahren!!!?

Montag, 12. September 2005

Besuch bei Ester Golan

Hinter dem Namen Esther Golan steht nicht nur eine Frau, die ein „wenig“ von ihrer Lebensgeschichte erzählt. Sie verstand es, ohne Groll die damalige Situation zu schildern und besonders die Liebe ihrer Eltern zu den Kindern aufzuzeigen. Eine Geschichte, die sich sicherlich vielfach ereignet hat. Sie ist ein ganz besonderer Mensch, mit sehr vielseitigen Begabungen. Sie schaffte es unsere Gruppe (19 Personen) in ihrem Wohnzimmer unter zu bringen und es war ein besonderes Erlebnis für uns, neben ihrer bewegten Lebensgeschichte auch noch Gedichte und Gemälde von ihr zu bewundern.

Über das gemeinsame Abendessen in fröhlicher Runde hat sich Esther Golan genauso gefreut wie ihre Tischnachbarn.